Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um die Analyse von Aktien unter Berücksichtigung verschiedener Möglichkeiten. Eine Art der Untersuchung ist die fundamentale Analyse. Hier wird die Aktie auf Grund ihrer Kennzahlen bewertet (zum Beispiel KGV). Eine zweite Variante, die charttechnische Analyse, bezieht sich mit ihrer Bewertung auf die Untersuchung des genauen Kursverlaufs der Aktie. Ganz gleich, für welche Form der Analyse sich ein Anleger entscheidet, sie sind in jedem Fall unverzichtbare Entscheidungshilfen.
Hierbei gibt der Kursmakler an der Kurstafel vor der Feststellung des Einheitskurses an, wenn der erzielte Kurs den Tageskurs wahrscheinlich beträchtlich übersteigen wird, also mit einem größeren Gewinn zu rechnen ist. Die Händler sollen dabei zu ausgleichenden Orders animiert werden. Das Gegenteil der Plusankündigung ist in jedem Fall die Minusankündigung. Die Plusankündigung wird ebenfalls nach festen Regeln vom Kursmakler angegeben. Auch hier unterscheidet man eine ein-, zwei- und dreifache Plusankündigung, die sich ähnlich dem Prinzip der Minusankündigung, allerdings umgekehrt verhält.
Durch die Globalisierung erfolgt auch ein tief greifender Wandel im Bankgeschäft. Sichtbarer Ausdruck dafür ist zum Beispiel die zunehmende Verwendung innovativer Finanzinstrumente und die fortschreitende Integration internationaler Finanzmärkte. Diese Entwicklung führt zu einem sehr stark ansteigenden Geld- und Kapitalverkehr. Somit kann von einer Internationalisierung der Finanzmärkte oder auch der Globalisierung des Bankgeschäfts gesprochen werden.
Diese Abkürzung steht für German Entrepreneurial Index. Dieser Index wurde im Jahre 2005 eingeführt und enthält an der Frankfurter Börse im Prime Standard notierte mittelständische deutsche Unternehmen in der Wachstumsphase. Diese GEX-Unternehmen sind eigentümergeführte Unternehmen, was bedeutet, dass Vorstände, Aufsichtsratmitglieder oder deren Familien zwischen 25 und 75 Prozent der Stimmrechte besitzen. Ihr Börsengang liegt dabei nicht länger als 10 Jahre zurück.
Dieser Begriff bezeichnet das vertraglich festgelegte Zahlungsversprechen einer Bank oder eines Kreditinstitutes im Auftrag und auf Weisung eines Kunden speziell im internationalen Kreditgeschäft bzw. Warenverkehr. Dabei sichert das Akkreditiv dem Exporteur zu, dass seine Ware erst nach vollständiger Bezahlung an den Importeur ausgeliefert wird. Vorsicht ist bei den so genannten “Letter of Credit” geboten, die manchmal zu sehr günstigen Konditionen mit der Bitte um Vorfinanzierung von Abzockern angeboten werden. Auf das auf diese Weise versprochene Geld wartet der Anleger in der Regel vergeblich.
Diese Bezeichnung kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie übereinstimmend. Im Börsengeschehen heißt das zum Beispiel, dass der Kurs oder Emissionspreis des Wertpapiers seinem Nennwert entspricht. Unter Pari bedeutete somit also “Kurs unter dem Nennwert” und über Pari “Kurs über dem Nennwert”. Nur Pari bedeutet, dass der Nennwert und der Kurs identisch sind und damit 100% des Nominalwertes entspricht. Bei Devisen ist der Pari- Kurs jener Kurs, der der Parität entspricht.
Im Englischen als Break-even Point oder Rentabilitätsschwelle bekannt, definiert dieser Ausdruck den Mindestpreis eines Optionsscheins, der unbedingt erreicht werden muss, um einen Verlust abzuwenden. Die Gewinnschwelle ist vor allem dann von Bedeutung, wenn der Optionsschein bis zum Ende der Laufzeit gehalten werden soll.
Diese Zertifikate, auch Protector – Zertifikate genannt, partizipiert der Anleger an Kurssteigerungen des Basiswertes. Sie stellen einen Sicherheitspuffer dar wenn der Kurs des Basiswertes fallen sollte. Anteilige Verluste entstehen dann, wenn der Pufferanteil aufgebraucht ist. Seine volle Wirkung erzielt er gegen Ende der Laufzeit, denn durch die Absicherung beim Kauf und Verkauf von Optionen auf den Basiswert müssen ebenfalls Volatilität und Zinseffekte berücksichtigt werden.
Die AIBD – Rendite ist ein internationales Renditemaß und ermittelt die Effektverzinsung von Anleihen unter der Berücksichtigung der täglich anfallenden Stückzinsen. Dabei werden unabhängig vom Zeitpunkt der Zinsverrechnung alle am Tag anfallenden Zinsen dem Kapital zugeschlagen und am Folgetag wieder verzinst. Besondere Bestimmungen zur Effektenberechnung sind in Deutschland in der Preisangabeverordnung (PAngV) geregelt. DIE Buchstaben “AIBD” stehen für den Namen Association of International Bond Dealers – früher “ISMA” oder International Securities Market Association.
Bei der Gründung dieses Fonds steht die maximale Höhe des Fondvermögens sowie die Anzahl der Zertifikate fest. Dieser Investmentfond besteht aus fixiertem Gesellschaftskapital. Wenn das vorab festgelegte Ausgabevolumen erreicht ist, wird der Verkauf weiterer Anteile eingestellt. Die Anteile werden zeitweilig emittiert, ein Rückkauf der Gesellschaft während der Laufzeit ist dabei allerdings nicht vorgesehen, ein Börsenhandel mit Dritten ist dagegen sehr wohl möglich. Geschlossene Fonds investieren vornehmlich in Immobilien, Schiffe oder auch Filme. Ein ganz spezieller Exot unter den geschlossenen Fonds ist beispielsweise der Weinfond.