Währungsreform

Die Währungsreform beschreibt die Neuordnung des Geldwesens eines Staates. Diese Reform erfolgt meist dann, wenn das Geld seine Funktion als Rechnungseinheit sowie Zahlungs- und Wertbewahrungsmittel nicht mehr in vollem Umfang erfüllt. Eine Inflation oder übermäßige Staatsverschuldung ist in der Regel der vorausgehende Grund für eine Währungsreform. Doch zu unterscheiden ist hierbei folgendes: Während bei einer Währungsreform eine Währung meist stark wertgemindert durch eine andere ersetzt wird, erfolgt bei einer Währungsunion (z.B. Europäische Währungsunion) die Werterhaltende Zusammenlegung mehrerer Währung zu einer gemeinsamen neuen Währung.

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