Skontroführer
Diese Bezeichnung steht für ein Finanzdienstleistungs- oder Kreditinstitut, dass im börslichen Präsenzhandel das Bindeglied zwischen dem Käufer und dem Verkäufer eines Wertpapiers darstellt. Für jedes Wertpapier ist nur ein Skontroführer zuständig. Sie führen ein Orderbuch, in dem alle Kauf- und Verkaufsaufträge in einer Bestandsliste festgehalten sind. Diese Auftragsdaten bilden unter Berücksichtigung des Referenzmarktes die Grundlage für den Preis. Bei Anlage- und Hebelprodukten orientieren sie sich an den Emittentenquoten. Das Preisfeststellungsverfahren der Skontroführer wird von den Handelsüberwachungsstellen (HÜst) der jeweiligen Börse beobachtet. Derzeit sind für Präsenzhandel der Frankfurter Börse 15 Skontroführer für alle Werte zuständig.
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