Sarbanes-Oxley Act

Der Sarbanes -Oxley Act oder “SOA” wurde am 30. Juli 2002 von US-Präsident George W. Bush unterzeichnet und ist die wohl bedeutendste Änderung des US-Wertpapiergesetztes seit dem Securities Act aus dem Jahr 1933. Hintergrund für diese Maßnahme waren die Unternehmenszusammenbrüche von Enron und Worldcom und weiteren Bilanzfälschungsfällen. Mit dieser Gesetzesänderung soll das Vertrauen der Anleger und Investoren in die Richtigkeit öffentlicher Finanzdaten wieder hergestellt werden. Das betrifft vor allem Unternehmen, die den amerikanischen Rechtsvorschriften unterliegen wozu insbesondere auch deutsche Firmen gehören, deren Wertpapiere an der amerikanischen Börse gehandelt werden oder die Tochtergesellschaften amerikanischer Unternehmen sind. Hier wurden sowohl die Verantwortlichkeiten neu geregelt als auch die Anforderungen für die Datenrichtigkeit verschärft. Daneben wird auch das Verhältnis zwischen Abschlussprüfer und Mandant präzisiert und per Gesetz ein neues Aufsichtsgremium über