Programm Trading

Dieser Begriff, der im Deutschen mit Programmhandel übersetzt wird, beschreibt die Anwendung computergestützter Marktanalyseprogramme zur Unterstützung von Kaufs- oder Verkaufsentscheidungen nach einem mathematischen Computermodell. Dabei ergibt sich die Notwendigkeit und Vorteilhaftigkeit des Computereinsatzes aus seiner Fähigkeit, große Datenmengen (Zinssätze, Transaktionskosten, Steuern, Dividenden sowie Kassa- und Terminkurse) sehr schnell und zielgenau verarbeiten zu können. Damit hat ein Anleger die Möglichkeit die Kursentwicklung verschiedener Märkte zu beobachten und schnell zu reagieren. Der Einsatz des Programmhandels erfolgt meist zu Zwecken der Arbitrage zwischen dem Kassa- und Terminmarkt.