Offene Fonds

Der offene Fond ist die in Deutschland gängigste Fondart. Hier ist die Anzahl der Anteile nicht begrenzt und können zudem jederzeit zurückgenommen werden (open-end-Prinzip). Für deutsche Investmentfonds besteht beispielsweise eine generelle Verpflichtung zur Rücknahme der Anteile. Starke Kapitalzuflüsse erhöhen dabei natürlich das Gesamtvermögen dieser offenen Fonds. Bis eine entsprechende Wertanlage erfolgen kann, fließen die zusätzlichen Gelder in eine Liquiditätsreserve. Steuerlich werden diese Ausschüttungen bei offenen Fonds wie Erträge aus Kapitalvermögen angesehen und unterliegen damit der Kapitalertragssteuer. Ihre Kursgewinne sind Spekulationsgewinne. In den USA werden offene Fonds als „Fonds Open End Funds“ oder „Mutual Funds“ bezeichnet. Das Gegenteil zu den offenen Fonds sind die geschlossenen Fonds, deren Anzahl von vornherein begrenzt ist.