Hebel /Hebelzertifikate

Der Hebel eines Optionsscheins wird aus dem Kurs des Basiswertes, dividiert durch den Kurs des Optionsscheins und multipliziert mit dem Optionsverhältnis errechnet. Er zeigt, zumindest theoretisch an, um wie viele Einheiten der Wert des Optionsscheins steigt oder fällt, wenn das Underlying um eine Einheit steigt oder fällt. Im Gegensatz zu Optionsscheinen lässt sich der Hebel bei Hebelzertifikaten recht leicht berechnen. Hebelzertifikate haben eine Knock- Out- Schwelle. Wenn diese über- oder unterschritten wird, verfallen sie wertlos bzw. wird der vorhandene Restwert der Zertifikate ausbezahlt. Sie vereinen die Vorteile von Optionsscheinen und Futures allerdings ohne deren Nachteile zu haben. Der Hebelzertifikat-Handel ist bis 22.°° Uhr möglich. Man kann dabei mit den Emittenten direkt handeln und kennt damit den konkreten Ausführungspreis vorher.