Free Float
Die deutsche Übersetzung dieses Börsenbegriffes bezeichnet Streubesitz, was bedeutet, dass dieser Aktienanteil einer AG nicht in festem Besitz ist. Die Anteile gehören in der Regel dem Management oder der Muttergesellschaft des Unternehmens. Dazu zählen auch alle Aktien, die nicht von Großaktionären (Vermögensverwaltern, Fonds, Treuhand- und Pensionsgesellschaften) gehalten sondern vom breiten Publikum erworben und gehandelt werden können. Hierbei gilt: Je geringer der Streubesitz ist, desto enger ist der Markt für die Aktien. Dabei reichen schon kleine Aufträge aus, um den Kurs entweder nach oben oder unten zu verändern. Nach Angaben der Deutsche Börse AG gehören Aktienpakete unter 5 % zum Free Float.