Depot

Lagerhalle - das ist die Übersetzung dieses börsengebräuchlichen Begriffs und er ist sehr passend. Wer mit Aktien oder Wertpapieren handelt benötigt auch eine Verwahrungsstelle oder Wertpapiersammelbank - das so genannte Depot. Kreditinstitute und Banken verbuchen auf Depots die Käufe und Verkäufe von Wertpapieren. Rechtliche Grundlage dafür ist das Depotgesetz. Es enthält eine Reihe von Vorschriften zum Schutze des Depotinhabers, vor allem für den Konkursfall der Depotbank. Aus Kontrollgründen führen Banken meist zwei Arten von Depotbüchern nebeneinander, das persönliche Depot und das Sachdepot. Dabei ist das erste nach den Namen der Depotinhaber geordnet, letzteres nach den Wertpapieren. Dieses Sachdepot ist für die Verwaltungsarbeit der Banken von besonderer Wichtigkeit.

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