ADR

American Despository Receipts (Hinterlegungsscheine für nichtamerikanische Aktien) werden an der amerikanischen Börse stellvertretend für ausländische Aktien gehandelt und verbriefen dementsprechend das Eigentum an diesen Aktien. Sie werden von den Kreditinstituten ausgestellt, die diese Aktien in Verwahrung haben. Sie erleichtern, verbilligen und beschleunigen den Handel. Auf diese Weise ist auch das normalerweise übliche Zulassungsverfahren der Börsenaufsicht nicht notwendig. Für deutsche Gesellschaften wie etwa SAP, Daimler Chrysler oder BASF, besteht der Hintergrund einer solchen Notierung in der Erschließung neuer Finanzierungsquellen an der US-Börse.